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Ultraviolett ist die Bezeichnung für elektromagnetische Strahlen mit einer Wellenlänge zwischen 100 und 400 nm., die sich zwischen dem sichtbaren Spektrum und den Röntgenstrahlen befinden.
Ultraviolette Strahlen sind unsichtbar und werden gewöhnlich in drei herkömmliche Bände unterteilt:
- UV-A – Strahlen (Langwellen) von 315 bis 400 nm.
- UV-B – Strahlen (Mittelwellen) von 280 bis 315 nm.
- UV-C – Strahlen (Kurzwellen) von 100 bis 280 nm.
(ein Nanometer entspricht einem Millionstel Millimeter).
Die UV-A – Gruppe umfaßt die ultravioletten Strahlen im Sonnenlicht, so wie es durch die Atmosphäre auf die Erde gelangt. Sie durchqueren die meisten herkömmlichen Glasarten und üben eine sehr begrenzt hautrötende Wirkung aus.
Die Strahlen der UV-B – Gruppe üben eine ausgesprochen hautrötende und pigmentierende Wirkung aus. Sie fördern außerdem die Bildung von Vitamin D, dessen antirachitische Eigenschaften wohlbekannt sind. Diese Strahlen, die von den sog. Solariumlampen gebildet werden, dienen v.a. therapeutischen Anwendungen.
Die wirksamsten künstlichen Quellen für hochintensive UV-C – Strahlen bestehen aus Lampen mit Niederdruck-Quecksilberdämpfen, die eine homogene, monochrome Strahlung in einer Wellenlänge von 250 - 265 nm erzeugen.
Die grundlegende UV-C – Strahlung mit der stärksten bakterientötenden Wirkung liegt in der Spektrumlinie von 254 nm. (Punkt, an dem die Nukleinsäuren der Mikroorganismen die stärkste Absorption entwickeln).
Diese Strahlen rufen Hautrötungen sowie Bindehautentzündungen hervor und bei längerer Aussetzung stellen sie einen Risikofaktor für das Auftreten von Krebs dar.
Die Notwendigkeit, krankheitserregende Bakterien in der Luft zu beschränken, hat dazu geführt, den Einsatz von UV-Strahlen kurzer Wellenlänge UV-C mit zunehmendem Interesse zu betrachten.
Ultraviolette UV-C – Strahlen sind Bakterizide physikalischer Natur. Sie rufen durch mechanische Beanspruchung die Denaturierung der Proteine des Bakteriums oder den Bruch der Zellwand hervor und führen somit zum Tod des Mikroorganismus (Zerstörung des DNA).
Dem positiven Effekt der Verringerung der Bakterienzahl steht jedoch die Gefährlichkeit dieser Strahlen entgegen, die, wenn sie auf die Haut oder die Augen treffen, Hautrötungen und Bindehautentzündungen hervorrufen.
Deswegen können normale Lampen, die die Wirkung der UV-C – Strahlen ausnutzen, nur in Abwesenheit von Personen betrieben werden, was natürlich deren bakterientötende Wirkung auf lange Sicht erheblich mindert.
DER GROßE VORTEIL UNSERES SYSTEMS LIEGT IN DER ABSOLUTEN UNGEFÄHRLICHKEIT (ZERTIFIZIERT) FÜR DEN MENSCHEN, DA KEINE UV-C – STRAHLEN AUS DEM MODUL AUSTRETEN KÖNNEN.